PIM für Hersteller: Mehr als E-Commerce – Das Rückgrat von Industrie 4.0

PIM für Hersteller

PIM für Hersteller: Das Rückgrat von Industrie 4.0

Wenn Hersteller über Produktdaten sprechen, meinen sie oft Zeichnungen im PLM oder Artikelnummern im ERP. Marketing und Vertrieb pflegen ihre Daten dagegen in Excel, in InDesign-Dateien für den Katalog oder direkt im Webshop. Diese Trennung bremst die Digitalisierung in vielen Industrieunternehmen mehr als jede fehlende Software.

PIM für Hersteller hat deshalb eine andere Aufgabe als im Handel. Es geht weniger um Lifestyle-Bilder als um technische Daten aus PLM, ERP und CAD, die an einer Stelle zusammenkommen. Von dort versorgt das PIM Vertrieb, Service, Partnerportale und die Branchenstandards ECLASS und ETIM.

Was PIM für Hersteller lösen muss

Stücklisten und Ersatzteile. Hersteller verwalten neben Endprodukten auch Baugruppen, Ersatzteile und Zubehör. Ein PIM muss Beziehungen abbilden wie „dieses Ersatzteil passt zu diesen 50 Maschinen“.

Daten von Zulieferern. Bauteile kommen von vielen Lieferanten, jeder mit eigenem Datenformat. Ein Lieferantenportal im PIM hilft, diese Daten zu übernehmen, zu prüfen und zu vereinheitlichen.

Branchenstandards. Im Maschinenbau und in der Elektrotechnik laufen Produktdaten über Datenpools und Kundensysteme. Ein PIM exportiert sie in den Formaten ECLASS, ETIM oder BMEcat, ohne dass jemand die Daten von Hand umbaut.

Grafik: PIM für Hersteller zwischen PLM und ERP

Drei Einsatzfelder von PIM für Hersteller

PLM, ERP und PIM verbinden. Das PLM bleibt führend für Entwicklungsdaten, das ERP für Preise und Bestände, das PIM für alles, was Vertrieb und Marketing brauchen. Erst die Verbindung der drei ergibt eine durchgängige Datenkette.

Service und Ersatzteilkataloge versorgen. Wenn Servicetechniker über ein Portal oder eine App auf korrekte Ersatzteildaten und Handbücher aus dem PIM zugreifen, sinken Rückfragen und Fehlbestellungen.

Allen dieselben Daten geben. Innendienst, Vertrieb im Ausland und Produktmanagement arbeiten mit demselben Datensatz statt mit alten PDF-Katalogen.

Fazit

PIM für Hersteller ist das Bindeglied zwischen Entwicklung und Vertrieb. Es macht aus technischen Daten verständliche und einheitliche Produktinformationen, für den Einkäufer im Portal, den Servicetechniker vor Ort und den Vertriebspartner im Ausland. Im Fertigungsumfeld ist ein PIM deshalb weniger eine E-Commerce-Investition als eine Investition in die eigenen Abläufe.

Sie möchten Ihre technischen Produktdaten aus PLM und ERP nutzbar machen? Sprechen Sie uns an.

Mehr zum Thema: PLM im PIM-Wiki · crossbase · Paradine eptos · PIM und ERP

Über den Autor

Matthias Kant ist Geschäftsführer der Digitize! GmbH, die hinter PIM-Consultants steht. Vorher war er im Marketing für den Independent Aftermarket bei Continental tätig sowie Projektleiter und Partner bei der Droege Group und bei KMC Marketing Consultants. Heute begleitet er Hersteller und Händler herstellerneutral bei der Auswahl und Einführung von PIM-Systemen. Mehr über das Team

Teile diesen Beitrag

Weitere Infos aus dem Bereich PIM

News & Blog

Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie gerne.