censhare unter dem Dach von Entirely: Was die Neuordnung bei DuMont für PIM- und DAM-Kunden bedeutet
censhare gehört zu DuMont und seit Juli 2025 zur Martech-Gruppe Entirely. Was das für PIM- und DAM-Kunden bedeutet und was sie jetzt klären sollten.
Product Lifecycle Management (PLM) umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produkts: von der Idee über Konzept, Entwicklung und Prototyp bis zur Markteinführung, und danach bis zu Service und Ersatzteilversorgung, wenn das Produkt längst nicht mehr verkauft wird.
In der Praxis konzentrieren sich PLM-Systeme vor allem auf die Entwicklung. Sie unterstützen unter anderem das Projektmanagement in der Produktentwicklung, die Verwaltung von CAD-Daten und Stücklisten, das Änderungsmanagement, die Rückverfolgbarkeit von Teilen und das Qualitätsmanagement. Bekannte Systeme sind Teamcenter von Siemens, Windchill von PTC und ENOVIA von Dassault Systèmes.
Ein PIM deckt nur einen Ausschnitt des Lebenszyklus ab, nämlich die Phase, in der ein Produkt vermarktet und verkauft wird. Die beiden Systeme ergänzen sich: Das PLM liefert technische Daten wie Maße, Materialien und Stücklisten, sobald ein Produkt freigegeben ist. Das PIM übernimmt diese Daten, ergänzt Marketingtexte, Bilder und Übersetzungen und verteilt sie an die Kanäle.
Wichtig ist eine klare Regel, welches System für welches Merkmal führend ist. Ändert die Entwicklung ein Maß, sollte die Änderung automatisch im PIM ankommen und nicht von Hand nachgetragen werden müssen.
Bei Herstellern im Maschinenbau, in der Elektrotechnik oder im Automotive-Bereich mit vielen technischen Merkmalen und Varianten lohnt sich eine direkte Anbindung des PLM an das PIM besonders. Ohne sie pflegen Entwicklung und Produktmanagement dieselben Daten doppelt.
Siehe auch: PDM · ERP-Systeme · Varianten und SKU · PIM für Hersteller
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