PIM DECK
- Unternehmen: PPE analytics
- Website: www.ppe-analytics.com
- Gründung: 2017
- Sitz: Paris, Frankreich
- Auszug Kunden: Lyreco, MAPA, Enedis, Descours, Wondergrip
- Ausrichtung: Branchen-PIM und Datenpool für persönliche Schutzausrüstung (PSA)
PIM DECK von PPE analytics
PIM DECK ist Teil der Plattform DECK der PPE analytics aus Paris. Das 2017 gegründete Unternehmen hat sich auf den Markt für persönliche Schutzausrüstung (PSA, französisch EPI) spezialisiert und bietet neben dem PIM einen Datenpool, über den Händler Produktdaten von Herstellern beziehen. Nach eigenen Angaben umfasst die Datenbank rund 30.000 Produkte mit 300.000 Größenvarianten von 140 Herstellern, rund 100.000 automatisch aktualisierte technische Dokumente und etwa 600 technische Attribute für PSA; daneben sind 15 weitere Produktfamilien außerhalb der PSA geöffnet. Die Lösung wird als SaaS angeboten. Zu den Kunden zählen nach Herstellerangaben Lyreco, MAPA, Enedis, Descours und Wondergrip.
Funktionen im Überblick
- PIM: zentrale Produktdatenbank mit einem auf PSA zugeschnittenen Datenmodell und Ausspielung an Kanäle.
- Datenpool und Syndikation: Herstellerdaten werden gepflegt und Händlern über eine API zur Verfügung gestellt.
- DAM: zentrale Ablage für Bilder und Dokumente mit Verschlagwortung, Suche und Zugriffsrechten.
- Kataloge: „Catalogue Studio“ für automatisierte Print- und Digitalkataloge.
- Vertrieb: Auswahlhilfe (Guide de choix) für Webshops sowie Marketing- und Vertriebswerkzeuge.
- Datenaustausch: Excel-Import und -Export mit Einheitenumrechnung; laut Softwareverzeichnis La Fabrique du Net ist die Lösung für den französischen Standard FABDIS zertifiziert.
Stärken und Grenzen
PIM DECK ist stark für Hersteller und Händler von Schutzausrüstung, die von einem bereits gefüllten Branchen-Datenpool und einem passenden Datenmodell profitieren wollen, statt Daten selbst zu erfassen. Laut La Fabrique du Net kosten PIM DECK und Catalogue Studio jeweils 450 Euro pro Monat; auf der Herstellerseite sind keine Preise genannt. Die Grenzen liegen in der Spezialisierung: Website, Dokumentation und Datenbasis sind auf den französischen Markt ausgerichtet, eine Präsenz im DACH-Raum ist nicht erkennbar. Für Sortimente außerhalb der PSA sollten Sie die Flexibilität des Datenmodells genau prüfen.
Für wen sich PIM DECK eignet
PIM DECK eignet sich für Hersteller, Händler und Einkaufsorganisationen aus dem Bereich Arbeitsschutz und Arbeitskleidung, vor allem mit Geschäft in Frankreich, die Produktdaten über einen gemeinsamen Branchen-Datenpool austauschen wollen.
Mehr zum Thema: PIM im B2B · Lieferanten-Onboarding · Alle PIM-Anbieter · PIM-Auswahl
