
Mehr als nur neue Software: Wie Sie mit PIM und KI Ihre Vertriebsprozesse revolutionieren
Viele Digitalisierungsinitiativen in Marketing und Vertrieb bleiben hinter den Erwartungen zurück, weil sie als reine IT-Projekte aufgesetzt werden.
Der Sprung auf internationale Märkte ist einer der größten Wachstumstreiber im E-Commerce. Doch viele Unternehmen scheitern an dieser Hürde, weil sie die Komplexität der Produktdaten unterschätzen. „Going Global“ bedeutet weit mehr als nur das Übersetzen von Produkttexten. Es bedeutet Lokalisierung: unterschiedliche Währungen, Maßeinheiten, rechtliche Anforderungen, Sortimente und kulturspezifische Marketingbotschaften müssen für jeden einzelnen Markt gepflegt werden.
Wer versucht, diese Datenflut mit Excel-Tabellen oder direkt im E-Commerce-System zu verwalten, stößt unweigerlich an Grenzen. Es entstehen Datensilos, Übersetzungsfehler und ein enormer manueller Aufwand. Ein Product Information Management (PIM)-System ist die strategische Kommandozentrale für eine erfolgreiche globale Expansion. Es stellt sicher, dass Sie nicht nur präsent, sondern auch relevant in jedem Zielmarkt sind.
Zentrales Sprach- und Übersetzungsmanagement Ein PIM-System verwaltet nicht nur verschiedene Sprachen, sondern den gesamten Übersetzungsprozess. Es zeigt auf, welche Texte in welchen Sprachen fehlen, versioniert Übersetzungen und kann über Schnittstellen direkt an Übersetzungsagenturen (z.B. via Trados, DeepL) angebunden werden. So wird sichergestellt, dass kein „Englisch-Platzhalter“ im französischen Shop auftaucht.
Kontextualisierung für lokale Märkte Ein Produkt ist nicht gleich ein Produkt in jedem Land. Ein PIM kann lokale Attribute verwalten: In den USA werden Maße in Zoll und Pfund benötigt, in Deutschland in Zentimetern und Gramm. In der Schweiz müssen Preise in CHF, in der EU in EUR angezeigt werden. Ein PIM steuert, welches Attribut in welchem Kanal und in welcher Region ausgespielt wird.
Lokale Sortimente und Freigabeprozesse Nicht jedes Produkt darf oder soll in jedem Land verkauft werden (z.B. aufgrund von Lizenzen oder Regulierungen). Ein PIM-System verwaltet die „Assortment“-Struktur pro Land und stellt über Workflow-Funktionen sicher, dass z.B. der lokale Country Manager die Daten für seinen Markt prüfen und freigeben muss, bevor sie live gehen.
„Global Master“ definieren: Legen Sie einen „Golden Record“ in Ihrer Hauptsprache (z.B. Englisch oder Deutsch) an. Dieser Datensatz ist die „Single Source of Truth“, von der alle lokalen Varianten ihre Basis-Informationen (wie SKU, technische Daten) erben.
Übersetzungs-Status nutzen: Führen Sie einen Status im PIM ein (z.B. „Übersetzung erforderlich“, „Übersetzung in Prüfung“, „Übersetzung freigegeben“). Dies gibt dem gesamten Team Transparenz über die Vollständigkeit der Daten für jeden Markt.
Lokalisierung von Rich Content: Denken Sie über Texte hinaus. Kulturelle Relevanz entsteht durch lokalisierte Bilder und Videos. Ein PIM (oft in Verbindung mit einem DAM) kann steuern, dass im spanischen Shop Models mit lokalem Bezug gezeigt werden, während im schwedischen Shop andere Lifestyle-Bilder zum Einsatz kommen.
„76 % der Online-Käufer bevorzugen es, Produkte mit Informationen in ihrer Muttersprache zu kaufen, und 40 % werden nicht auf Websites einkaufen, die in einer anderen Sprache verfasst sind.“
— CSA Research (Common Sense Advisory)
Eine globale E-Commerce-Strategie ist in Wahrheit eine globale Produktdaten-Strategie. Der Versuch, Dutzende Märkte mit Hunderten von Attributen und mehreren Sprachen manuell zu verwalten, ist nicht skalierbar und führt zu einem inkonsistenten, fehlerhaften Marktauftritt.
Ein PIM-System verwandelt diese Komplexität in einen beherrschbaren, automatisierten Prozess. Es ist der „Single Point of Truth“, der sicherstellt, dass Ihre Kunden in Tokio das gleiche vertrauenswürdige und relevante Markenerlebnis haben wie Ihre Kunden in Berlin oder New York.
Bereit, Ihre Produkte über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich zu skalieren? Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einem PIM-System die Daten-Grundlage für Ihre internationale Expansion schaffen.
Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Gespräch analysieren, wie Sie Ihre Lokalisierungs-Workflows effizient steuern können.
News & Blog

Viele Digitalisierungsinitiativen in Marketing und Vertrieb bleiben hinter den Erwartungen zurück, weil sie als reine IT-Projekte aufgesetzt werden.

Schluss mit dem Excel-Pingpong: Ein PIM mit Lieferanten-Portal automatisiert den Datenimport, sichert Qualität an der Quelle und entlastet Ihren Einkauf massiv von manueller Arbeit.

PIM ist der Spezialist für Marketing- und Produktdaten; MDM ist der Generalist für alle Stammdaten (Kunde, Produkt, Lieferant). PIM löst Ihr E-Commerce-Problem schnell und effizient.
