
Syndigo im Gartner Magic Quadrant für PIM 2026: Was hinter der Leader-Platzierung steckt
Gartner hat Syndigo im ersten Magic Quadrant für PIM als Leader positioniert. Was im Portfolio steckt, was Synapse kann und für wen Syndigo im DACH-Raum passt.
Viele Digitalisierungsinitiativen in Marketing und Vertrieb bleiben hinter den Erwartungen zurück, weil sie als reine IT-Projekte aufgesetzt werden. Doch neue Tools allein lösen keine alten Probleme. Erfahren Sie, warum erst die Kombination aus radikaler Geschäftsprozessoptimierung (GPO) und intelligenter Automatisierung den manuellen Aufwand halbiert und Ihre „Time-to-Market“ massiv beschleunigt.
In vielen Industrie- und Handelsunternehmen zeigt sich ein paradoxes Bild: Marketing- und Vertriebsteams sind strategisch hervorragend aufgestellt, verbringen aber im Alltag bis zu 50 % ihrer Arbeitszeit mit operativer Routinearbeit.
Statt sich auf den Kunden zu fokussieren, binden manuelle Datensuche, die Pflege von Excel-Silos oder das händische Erstellen von Kundentabellen wertvolle Ressourcen. Die Folgen sind gravierend:
Der Reflex vieler Unternehmen ist der Ruf nach neuer Software. Es wird ein neues PIM- oder DAM-System eingeführt, in der Hoffnung, dass sich damit alles bessert. Doch wenn bestehende Prozesse lediglich 1:1 in ein neues System übertragen werden, entsteht oft nur eine „digitale Kopie“ alter Ineffizienzen.
Ein solches Vorgehen optimiert vielleicht die Systemoberfläche, lässt aber die eigentlichen Bremsklötze bestehen:
Um echte Wettbewerbsvorteile zu erzielen, muss das Pferd von der anderen Seite aufgezäumt werden: Nicht die Software definiert den Prozess, sondern die Geschäftsprozessoptimierung (GPO) definiert die Anforderungen.
Unser Ansatz „Automation von Marketing & Sales“ basiert auf drei zentralen Hebeln:
Wir hinterfragen jeden Prozessschritt: Muss diese Freigabe wirklich sequenziell erfolgen? Durch die Etablierung von parallelen „Fast-Track“-Workflows können Marketing, Compliance und Produktmanagement gleichzeitig agieren. Das Ziel ist das „Weglassen unnötiger Arbeiten“, nicht deren Digitalisierung.
Fragmentierte Datenlandschaften verhindern Automatisierung. Ein zentraler Data Hub (SsoT) muss als verlässliche Quelle dienen, die alle Kanäle – vom Webshop bis zum ERP – speist. Operative Aufgaben wie Übersetzungen oder Datenanreicherung werden zentralisiert, statt sie redundant in verschiedenen Ländergesellschaften parallel auszuführen.
Moderne Konzepte integrieren Künstliche Intelligenz tief in die Wertschöpfungskette:
Die Transformation durch GPO und KI verändert die Rollenbilder positiv: Weg von der manuellen Datenerfassung, hin zur strategischen Steuerung und Analyse. Unternehmen, die diesen Weg gehen, realisieren nicht nur Kosteneinsparungen durch reduzierte manuelle Aufwände , sondern sichern sich durch verkürzte Time-to-Market entscheidende Marktanteile.
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Matthias Kant ist Geschäftsführer von Digitize!, einer unabhängigen Beratung für digitale Transformation und Prozesseffizienz. Seine Expertise stützt sich auf jahrelange operative Erfahrung im Marketing für den Independent Aftermarket bei Continental sowie seine Tätigkeit als Projektleiter und Partner bei führenden Beratungen wie der Droege Group und KMC Marketing Consultants.
Matthias Kant hat erfolgreiche Strategie-, GPO- und Digitalisierungsprojekte für zahlreiche namhafte Unternehmen der Automobilindustrie und des Mittelstands durchgeführt, darunter Bosch, Mercedes-Benz, Renault, Volkswagen, Boge, Vauth-Sagel und Giti Tire. Er unterstützt Unternehmen dabei, Ineffizienzen aufzudecken und durch die smarte Verzahnung von Prozessoptimierung und Technologie nachhaltig zu wachsen.
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