PIM-Kriterienliste: PIM-Software systematisch vergleichen

Kostenlose KMU-Version mit 46 Prüffragen zum Download, dazu die vollständige Liste mit rund 400 Kriterien für Ihr Auswahlprojekt.

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Kurz gesagt: Mit der PIM-Kriterienliste bewerten Sie PIM-Anbieter strukturiert und vergleichbar. Die KMU-Version mit 46 Prüffragen in 14 Kriteriengruppen laden Sie kostenlos als Excel herunter. Die vollständige Kriterienliste aus unseren Auswahlprojekten umfasst eine Basis von rund 400 Kriterien in rund 30 Gruppen für PIM und DAM, mit Kriterienraster, Gewichtung und Auswertung bis zur Favoritenreihenfolge.
46 Prüffragenin der kostenlosen KMU-Version
rund 400Kriterien in der vollständigen Liste
rund 30 Gruppenvom Anbieterprofil bis zum DAM
Raster 1–5mit Gewichtung und Score je Anbieter

Zwei Versionen für unterschiedliche Projekte

1

KMU-Version

Der kompakte Einstieg für kleinere und mittlere Unternehmen: die wichtigsten Fragen an Anbieter, mit Gewichtung und automatischer Auswertung.

46 Prüffragen, 14 Gruppen, Excel
Kostenlos, Download-Link nach kurzer Prüfung per E-Mail

KMU-Version herunterladen

2

Vollständige Kriterienliste

Die Anforderungsmatrix aus unseren Auswahlprojekten im Mittelstand und bei größeren Unternehmen, für PIM und DAM, abgeglichen mit Ihren eigenen Anforderungen.

Basis rund 400 Kriterien, rund 30 Gruppen
Mit Kriterienraster 1 bis 5, Quelle je Kriterium und Gewichtung je Gruppe

Mehr zur vollständigen Liste

Was in der KMU-Version steckt

Viele Auswahlprojekte vergleichen nur Funktionen. Mindestens ebenso wichtig ist, ob der Anbieter langfristig trägt, wie sich das System betreiben und erweitern lässt und wie gut es mit Ihren Daten umgehen kann. Die Liste deckt deshalb vier Bereiche ab:

1

Anbieter und Strategie

Leistungsfähigkeit des Anbieters, Risikoabsicherung, Software- und Entwicklungsstrategie.

15 Prüffragen, zum Beispiel zu Roadmap, Dokumentation und Absicherung bei Ausfall von Entwicklern
2

Technik und Betrieb

Software-Design, Support und Betriebsmodell in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum.

8 Prüffragen, zum Beispiel zu Konfiguration statt Programmierung und zum Wartungsvertrag
3

Datenaustausch

Import, Export, Schnittstellen sowie Validierung und Datenqualität.

12 Prüffragen, zum Beispiel zu Mapping, Exportformaten, Shop- und ERP-Anbindung
4

Datenmodell

Flexibilität des Datenmodells, Vererbung und Übersetzungen.

11 Prüffragen, zum Beispiel zu Datentypen, Einheiten, Mehrsprachigkeit und Vererbung über mehrere Ebenen
Vorschau der PIM-Kriterienliste als Excel: Kriteriengruppen mit Priorität, Bewertung je Anbieter, Durchschnitt und gewichtetem Score
Aufbau der Liste: Gewichtung je Kriteriengruppe, Bewertung je Anbieter und gewichteter Score (Beispielwerte).

Leseprobe: 12 von 46 Prüffragen der KMU-Version

Ein Auszug, damit Sie sehen, wie konkret die Fragen formuliert sind. Sie lassen sich direkt an Anbieter schicken oder im Demo-Termin abfragen.

KriteriengruppeBeispielfrage
LeistungsfähigkeitWie viele Kunden setzen die Software ein, und wie viele Entwickler arbeiten am Standardprodukt?
RisikoabsicherungWie ist sichergestellt, dass Sie die Software weiter nutzen können, wenn Entwickler des Anbieters oder des Partners ausfallen?
Software-StrategieGibt es eine Entwicklungs-Roadmap, und wie werden Updates für alle Kunden bereitgestellt?
EntwicklungsstrategieWird die Software in der Schweiz, in Deutschland oder in der EU entwickelt?
Software-DesignErfolgen Anpassungen über Konfiguration oder über Programmierung?
BetriebGibt es ein Cloud-Angebot, und ist auch ein Betrieb im eigenen Rechenzentrum möglich?
SupportWelcher Support und welche Weiterentwicklungen sind im Wartungsvertrag enthalten?
ImportLassen sich Felder aus Lieferantendateien frei auf Attribute im PIM abbilden?
ExportWelche Formate sind abbildbar, etwa XML, XLS, CSV oder JSON?
SchnittstellenWelche Shopsysteme und ERP-Systeme lassen sich anbinden, und wie?
DatenmodellKönnen Anwender neue Attribute, Kategorien und Regeln ohne Datenbankwissen anlegen?
ÜbersetzungenLassen sich Translation-Memory- und Übersetzungswerkzeuge anbinden?

Dazu 34 weitere Fragen, unter anderem zu Datenqualität und Validierungsregeln, Vererbung über mehrere Ebenen, Exportkonfiguration, Process Engine und Releasephilosophie. KMU-Version kostenlos herunterladen.

So arbeiten Sie mit der Kriterienliste

1GewichtenJede Kriteriengruppe bekommt eine Priorität von 1 bis 5, passend zu Ihrem Vorhaben.
2Anbieter befragenFragen an die Anbieter Ihrer Longlist senden oder in Demos klären.
3Antworten bewertenJe Anbieter bewerten; die Liste berechnet Durchschnitt und gewichteten Score.
4Shortlist bildenDie besten zwei bis drei Anbieter in Demos mit eigenen Daten vergleichen.
Beispiel: Wie die Gewichtung das Ergebnis verändert

Angenommen, Datenqualität ist für Sie entscheidend (Priorität 5), das Betriebsmodell eher zweitrangig (Priorität 2). Ein Anbieter mit durchschnittlich 4 von 5 Punkten bei der Datenqualität erhält dort einen gewichteten Score von 20, ein Anbieter mit 5 Punkten beim Betrieb dagegen nur 10. So fließen Ihre Prioritäten direkt in den Vergleich ein, statt dass jede Funktion gleich zählt.

Legen Sie die Gewichtung fest, bevor die ersten Antworten der Anbieter vorliegen. Sonst passt man sie unbewusst dem Lieblingsanbieter an.

Die KMU-Version kostenlos herunterladen

46 Prüffragen, Gewichtung und Auswertung in einer Excel-Datei, ideal für den Einstieg. Name und E-Mail eintragen, den Download-Link erhalten Sie nach kurzer Prüfung per E-Mail.

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Die vollständige Kriterienliste: rund 400 Kriterien

In größeren Auswahlprojekten reicht ein Fragebogen nicht. Hier arbeiten wir mit einer Anforderungsmatrix, die eine Basis von rund 400 Kriterien enthält und mit den Anforderungen Ihrer Fachbereiche abgeglichen wird. Jedes Kriterium hat eine Quelle (Standardkatalog oder Ihre eigene Anforderung), ein Kriterienraster von 5 „voll erfüllt“ bis 1 „nicht erfüllt“ und gehört zu einer gewichteten Kriteriengruppe.

Anbieter und Partner

Anbieterprofil, soziale Kompetenz und Projektkompetenz des Integrators.

Strategie und Technik

Software- und Entwicklungsstrategie, Software-Design, Support, Betrieb als SaaS oder in der Cloud.

Funktionen

Usability und Performance, Suche, Import, Export, Lieferanten-Onboarding, Datentransformation und Golden Record, Schnittstellen, Massendatenpflege, Workflows und Regeln, Datenqualität, Auswertungen, Rechteverwaltung.

Datenmodell und Inhalte

Datenmodell, Klassifikationen, Vererbung, Versionen und Varianten, Beziehungen, Textverwaltung, Sprachen, Übersetzungsmanagement, Ausgabestrukturen und Schablonen.

Dazu kommen Kriteriengruppen für DAM bzw. MAM: Pflegestruktur, Datenhandling, Derivate und Distribution. Beispiele für Einzelkriterien sind die bidirektionale Schnittstelle zum ERP oder das Sicherheitsmanagement über Schnittstellen: Wie werden die Zugriffsrechte eines Anwenders von System A nach System B übertragen?

Vom Kriterienkatalog zur Entscheidung

Die vollständige Liste ist kein Dokument zum Abhaken, sondern das Werkzeug, das sich durch das ganze Auswahlprojekt zieht:

1Anforderungen aufnehmenWorkshops mit allen Fachbereichen, Mindmap der Anforderungen, erste Handlungsfelder
2AnforderungsmatrixBasis von rund 400 Kriterien mit Ihren Anforderungen abgleichen und gewichten
3LonglistNachvollziehbare Vorauswahl im Ausschlussverfahren
4Anbieter-WorkshopsEinladung und Agenda direkt aus der Matrix, Demos mit Ihren Daten
5FavoritenBewertung im Kernteam, gemeinsame Favoritenreihenfolge
Beispiel einer Longlist-Bewertung: zehn PIM-Anbieter je Faktor von minus 2 bis plus 2 bewertet und mit Faktor 1 bis 3 gewichtet, die drei besten kommen auf die Shortlist
Longlist im Ausschlussverfahren: Jeder Anbieter wird je Faktor bewertet, die Gewichtung spiegelt Ihre Prioritäten (Beispielwerte).
Beispiel: So sieht die Endbewertung von drei Favoriten aus

Am Ende bewertet das Kernteam die Anbieter der Shortlist je Kriteriengruppe im Raster von 1 bis 5. Spannend sind vor allem die Gruppen, in denen sich die Anbieter unterscheiden; wo alle gleich gut sind, entscheidet die Gruppe nicht.

KriteriengruppePrioPIM APIM BPIM CEinordnung
Integrator Projektkompetenz5354Fokus: Projekt
Import5354Fokus: Import
Datentransformation und Golden Record5453Fokus: Golden Record
Klassifikationen5354Fokus: Klassifikation
Software-Strategie4444alle gleich
Sprachen2454nicht entscheidend

Ausschnitt mit Beispielwerten. Zusätzlich zur fachlichen Bewertung hält jedes Teammitglied einzeln seine Einschätzung zu den Anbietern fest.

Vollständige Kriterienliste für Ihr Projekt anfragen

Wir stellen Ihnen die vollständige Liste mit rund 400 Kriterien vor und gleichen sie mit Ihren Anforderungen ab, auf Wunsch als Grundlage für Longlist, Anbieter-Workshops und Bewertung.

  • herstellerneutral
  • für PIM und DAM
  • kostenloses Erstgespräch
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Worauf es bei der Bewertung ankommt

Eine Kriterienliste ist nur so gut wie die Antworten, die Sie bekommen. Diese Punkte machen aus unserer Erfahrung den Unterschied:

Antworten belegen lassen, nicht nur ankreuzen

Auf die Frage „Können Sie das?“ antwortet fast jeder Anbieter mit Ja. Fragen Sie deshalb nach dem Wie: per Konfiguration oder per Programmierung, im Standard oder als Projekt, mit welchem Aufwand. Lassen Sie sich die Antwort in der Demo zeigen.

Demos mit eigenen Daten statt Standard-Präsentation

Geben Sie den Anbietern der Shortlist einen Auszug Ihrer echten Produktdaten und zwei bis drei typische Abläufe vor, etwa die Neuanlage eines Artikels mit Übersetzung und Freigabe. So sehen Sie, wie das System mit Ihren Strukturen umgeht, und nicht nur eine vorbereitete Musterdatenbank.

Anbieter und Partner genauso prüfen wie die Software

Ein gutes System nützt wenig, wenn der Implementierungspartner keine Erfahrung in Ihrer Branche hat oder der Anbieter die Weiterentwicklung einstellt. Die Liste fragt deshalb auch nach Kundenzahl, Entwicklerkapazität, Roadmap und Absicherung. Referenzgespräche mit vergleichbaren Kunden ergänzen das Bild.

Gesamtkosten in den Vergleich einbeziehen

Der Score zeigt die fachliche Eignung. Daneben gehören die Gesamtkosten über fünf Jahre: Lizenz, Einführung, Schnittstellen, Betrieb und interner Aufwand. Eine Übersicht steht unter PIM Implementierung & Kosten.

Eigene Kriterien ergänzen

Die Liste ist bewusst branchenneutral. Ergänzen Sie, was für Sie entscheidend ist, etwa Branchenstandards wie ETIM, ECLASS oder BMEcat, KI-Funktionen für Texte und Übersetzungen, Daten für den digitalen Produktpass, Print-Ausleitung oder Anforderungen Ihrer Marktplätze.

PIM-Checkliste, Kriterienliste oder Begleitung?

Je nachdem, wo Sie im Auswahlprozess stehen, hilft ein anderes Werkzeug:

PIM-ChecklisteKMU-VersionVollständige Liste mit uns
WofürErste Orientierung: Lohnt sich ein PIM, welche Systeme kommen in Frage?Detaillierter Vergleich mehrerer AnbieterRund 400 Kriterien, abgeglichen mit Ihren Anforderungen, bis zur Entscheidung
Aufwand3 Minuten onlineEinige Tage im ProjektteamAbgestimmt auf Ihr Projekt
ErgebnisErste Shortlist per E-MailGewichteter Score je AnbieterBegründete Systementscheidung, Demos mit Ihren Daten
WeiterZur PIM-ChecklisteKMU-Version herunterladenListe anfragen · PIM-Auswahl

Einen Überblick über mehr als 180 Systeme finden Sie in der Übersicht der PIM-Anbieter.

Häufige Fragen zur PIM-Kriterienliste

Was kostet die PIM-Kriterienliste?

Die KMU-Version ist kostenlos. Sie tragen Name und E-Mail-Adresse ein, Sie erhalten den Download-Link zur Excel-Datei nach kurzer Prüfung per E-Mail. Die vollständige Liste setzen wir in Auswahlprojekten ein; sprechen Sie uns dazu an.

Was ist der Unterschied zwischen KMU-Version und vollständiger Liste?

Die KMU-Version enthält 46 Prüffragen in 14 Gruppen für einen kompakten Anbietervergleich. Die vollständige Liste umfasst eine Basis von rund 400 Kriterien in rund 30 Gruppen für PIM und DAM, mit Kriterienraster 1 bis 5, Quelle je Kriterium und Gewichtung, und wird mit Ihren eigenen Anforderungen abgeglichen.

In welchem Format erhalte ich die Liste?

Als Excel-Datei (.xlsx). Sie können Kriterien, Gewichtung und Anbieterspalten beliebig anpassen und erweitern.

Wie viele Anbieter sollte ich vergleichen?

Bewährt haben sich fünf bis zehn Anbieter auf der Longlist. Die zwei bis drei besten kommen auf die Shortlist und in Workshops mit Ihren eigenen Daten.

Ersetzt die Kriterienliste eine Beratung?

Sie strukturiert den Vergleich und hilft, die richtigen Fragen zu stellen. Bewertung, Workshops und Verhandlung bleiben Aufgabe des Projektteams. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, begleiten wir die Auswahl herstellerneutral.

Bereit für den strukturierten Anbietervergleich?

Starten Sie mit der kostenlosen KMU-Version oder sprechen Sie uns auf die vollständige Kriterienliste für Ihr Auswahlprojekt an.

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