
Viamedici EPIM 5 Update 5: Produktdaten per KI befragen, Änderungen in Echtzeit verteilen
Viamedici hat Update 5 für EPIM/5 veröffentlicht: Data Expert, Event Hub und KI-Übersetzung. Was das Update bringt und was IT-Teams vorher prüfen sollten.
Der kompakte Einstieg für kleinere und mittlere Unternehmen: die wichtigsten Fragen an Anbieter, mit Gewichtung und automatischer Auswertung.
Die Anforderungsmatrix aus unseren Auswahlprojekten im Mittelstand und bei größeren Unternehmen, für PIM und DAM, abgeglichen mit Ihren eigenen Anforderungen.
Viele Auswahlprojekte vergleichen nur Funktionen. Mindestens ebenso wichtig ist, ob der Anbieter langfristig trägt, wie sich das System betreiben und erweitern lässt und wie gut es mit Ihren Daten umgehen kann. Die Liste deckt deshalb vier Bereiche ab:
Leistungsfähigkeit des Anbieters, Risikoabsicherung, Software- und Entwicklungsstrategie.
Software-Design, Support und Betriebsmodell in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum.
Import, Export, Schnittstellen sowie Validierung und Datenqualität.
Flexibilität des Datenmodells, Vererbung und Übersetzungen.

Ein Auszug, damit Sie sehen, wie konkret die Fragen formuliert sind. Sie lassen sich direkt an Anbieter schicken oder im Demo-Termin abfragen.
| Kriteriengruppe | Beispielfrage |
|---|---|
| Leistungsfähigkeit | Wie viele Kunden setzen die Software ein, und wie viele Entwickler arbeiten am Standardprodukt? |
| Risikoabsicherung | Wie ist sichergestellt, dass Sie die Software weiter nutzen können, wenn Entwickler des Anbieters oder des Partners ausfallen? |
| Software-Strategie | Gibt es eine Entwicklungs-Roadmap, und wie werden Updates für alle Kunden bereitgestellt? |
| Entwicklungsstrategie | Wird die Software in der Schweiz, in Deutschland oder in der EU entwickelt? |
| Software-Design | Erfolgen Anpassungen über Konfiguration oder über Programmierung? |
| Betrieb | Gibt es ein Cloud-Angebot, und ist auch ein Betrieb im eigenen Rechenzentrum möglich? |
| Support | Welcher Support und welche Weiterentwicklungen sind im Wartungsvertrag enthalten? |
| Import | Lassen sich Felder aus Lieferantendateien frei auf Attribute im PIM abbilden? |
| Export | Welche Formate sind abbildbar, etwa XML, XLS, CSV oder JSON? |
| Schnittstellen | Welche Shopsysteme und ERP-Systeme lassen sich anbinden, und wie? |
| Datenmodell | Können Anwender neue Attribute, Kategorien und Regeln ohne Datenbankwissen anlegen? |
| Übersetzungen | Lassen sich Translation-Memory- und Übersetzungswerkzeuge anbinden? |
Dazu 34 weitere Fragen, unter anderem zu Datenqualität und Validierungsregeln, Vererbung über mehrere Ebenen, Exportkonfiguration, Process Engine und Releasephilosophie. KMU-Version kostenlos herunterladen.
Angenommen, Datenqualität ist für Sie entscheidend (Priorität 5), das Betriebsmodell eher zweitrangig (Priorität 2). Ein Anbieter mit durchschnittlich 4 von 5 Punkten bei der Datenqualität erhält dort einen gewichteten Score von 20, ein Anbieter mit 5 Punkten beim Betrieb dagegen nur 10. So fließen Ihre Prioritäten direkt in den Vergleich ein, statt dass jede Funktion gleich zählt.
Legen Sie die Gewichtung fest, bevor die ersten Antworten der Anbieter vorliegen. Sonst passt man sie unbewusst dem Lieblingsanbieter an.
Die KMU-Version kostenlos herunterladen
46 Prüffragen, Gewichtung und Auswertung in einer Excel-Datei, ideal für den Einstieg. Name und E-Mail eintragen, den Download-Link erhalten Sie nach kurzer Prüfung per E-Mail.
In größeren Auswahlprojekten reicht ein Fragebogen nicht. Hier arbeiten wir mit einer Anforderungsmatrix, die eine Basis von rund 400 Kriterien enthält und mit den Anforderungen Ihrer Fachbereiche abgeglichen wird. Jedes Kriterium hat eine Quelle (Standardkatalog oder Ihre eigene Anforderung), ein Kriterienraster von 5 „voll erfüllt“ bis 1 „nicht erfüllt“ und gehört zu einer gewichteten Kriteriengruppe.
Anbieterprofil, soziale Kompetenz und Projektkompetenz des Integrators.
Software- und Entwicklungsstrategie, Software-Design, Support, Betrieb als SaaS oder in der Cloud.
Usability und Performance, Suche, Import, Export, Lieferanten-Onboarding, Datentransformation und Golden Record, Schnittstellen, Massendatenpflege, Workflows und Regeln, Datenqualität, Auswertungen, Rechteverwaltung.
Datenmodell, Klassifikationen, Vererbung, Versionen und Varianten, Beziehungen, Textverwaltung, Sprachen, Übersetzungsmanagement, Ausgabestrukturen und Schablonen.
Dazu kommen Kriteriengruppen für DAM bzw. MAM: Pflegestruktur, Datenhandling, Derivate und Distribution. Beispiele für Einzelkriterien sind die bidirektionale Schnittstelle zum ERP oder das Sicherheitsmanagement über Schnittstellen: Wie werden die Zugriffsrechte eines Anwenders von System A nach System B übertragen?
Die vollständige Liste ist kein Dokument zum Abhaken, sondern das Werkzeug, das sich durch das ganze Auswahlprojekt zieht:

Am Ende bewertet das Kernteam die Anbieter der Shortlist je Kriteriengruppe im Raster von 1 bis 5. Spannend sind vor allem die Gruppen, in denen sich die Anbieter unterscheiden; wo alle gleich gut sind, entscheidet die Gruppe nicht.
| Kriteriengruppe | Prio | PIM A | PIM B | PIM C | Einordnung |
|---|---|---|---|---|---|
| Integrator Projektkompetenz | 5 | 3 | 5 | 4 | Fokus: Projekt |
| Import | 5 | 3 | 5 | 4 | Fokus: Import |
| Datentransformation und Golden Record | 5 | 4 | 5 | 3 | Fokus: Golden Record |
| Klassifikationen | 5 | 3 | 5 | 4 | Fokus: Klassifikation |
| Software-Strategie | 4 | 4 | 4 | 4 | alle gleich |
| Sprachen | 2 | 4 | 5 | 4 | nicht entscheidend |
Ausschnitt mit Beispielwerten. Zusätzlich zur fachlichen Bewertung hält jedes Teammitglied einzeln seine Einschätzung zu den Anbietern fest.
Vollständige Kriterienliste für Ihr Projekt anfragen
Wir stellen Ihnen die vollständige Liste mit rund 400 Kriterien vor und gleichen sie mit Ihren Anforderungen ab, auf Wunsch als Grundlage für Longlist, Anbieter-Workshops und Bewertung.
Eine Kriterienliste ist nur so gut wie die Antworten, die Sie bekommen. Diese Punkte machen aus unserer Erfahrung den Unterschied:
Auf die Frage „Können Sie das?“ antwortet fast jeder Anbieter mit Ja. Fragen Sie deshalb nach dem Wie: per Konfiguration oder per Programmierung, im Standard oder als Projekt, mit welchem Aufwand. Lassen Sie sich die Antwort in der Demo zeigen.
Geben Sie den Anbietern der Shortlist einen Auszug Ihrer echten Produktdaten und zwei bis drei typische Abläufe vor, etwa die Neuanlage eines Artikels mit Übersetzung und Freigabe. So sehen Sie, wie das System mit Ihren Strukturen umgeht, und nicht nur eine vorbereitete Musterdatenbank.
Ein gutes System nützt wenig, wenn der Implementierungspartner keine Erfahrung in Ihrer Branche hat oder der Anbieter die Weiterentwicklung einstellt. Die Liste fragt deshalb auch nach Kundenzahl, Entwicklerkapazität, Roadmap und Absicherung. Referenzgespräche mit vergleichbaren Kunden ergänzen das Bild.
Der Score zeigt die fachliche Eignung. Daneben gehören die Gesamtkosten über fünf Jahre: Lizenz, Einführung, Schnittstellen, Betrieb und interner Aufwand. Eine Übersicht steht unter PIM Implementierung & Kosten.
Die Liste ist bewusst branchenneutral. Ergänzen Sie, was für Sie entscheidend ist, etwa Branchenstandards wie ETIM, ECLASS oder BMEcat, KI-Funktionen für Texte und Übersetzungen, Daten für den digitalen Produktpass, Print-Ausleitung oder Anforderungen Ihrer Marktplätze.
Je nachdem, wo Sie im Auswahlprozess stehen, hilft ein anderes Werkzeug:
| PIM-Checkliste | KMU-Version | Vollständige Liste mit uns | |
|---|---|---|---|
| Wofür | Erste Orientierung: Lohnt sich ein PIM, welche Systeme kommen in Frage? | Detaillierter Vergleich mehrerer Anbieter | Rund 400 Kriterien, abgeglichen mit Ihren Anforderungen, bis zur Entscheidung |
| Aufwand | 3 Minuten online | Einige Tage im Projektteam | Abgestimmt auf Ihr Projekt |
| Ergebnis | Erste Shortlist per E-Mail | Gewichteter Score je Anbieter | Begründete Systementscheidung, Demos mit Ihren Daten |
| Weiter | Zur PIM-Checkliste | KMU-Version herunterladen | Liste anfragen · PIM-Auswahl |
Einen Überblick über mehr als 180 Systeme finden Sie in der Übersicht der PIM-Anbieter.
Die KMU-Version ist kostenlos. Sie tragen Name und E-Mail-Adresse ein, Sie erhalten den Download-Link zur Excel-Datei nach kurzer Prüfung per E-Mail. Die vollständige Liste setzen wir in Auswahlprojekten ein; sprechen Sie uns dazu an.
Die KMU-Version enthält 46 Prüffragen in 14 Gruppen für einen kompakten Anbietervergleich. Die vollständige Liste umfasst eine Basis von rund 400 Kriterien in rund 30 Gruppen für PIM und DAM, mit Kriterienraster 1 bis 5, Quelle je Kriterium und Gewichtung, und wird mit Ihren eigenen Anforderungen abgeglichen.
Als Excel-Datei (.xlsx). Sie können Kriterien, Gewichtung und Anbieterspalten beliebig anpassen und erweitern.
Bewährt haben sich fünf bis zehn Anbieter auf der Longlist. Die zwei bis drei besten kommen auf die Shortlist und in Workshops mit Ihren eigenen Daten.
Sie strukturiert den Vergleich und hilft, die richtigen Fragen zu stellen. Bewertung, Workshops und Verhandlung bleiben Aufgabe des Projektteams. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, begleiten wir die Auswahl herstellerneutral.
Bereit für den strukturierten Anbietervergleich?
Starten Sie mit der kostenlosen KMU-Version oder sprechen Sie uns auf die vollständige Kriterienliste für Ihr Auswahlprojekt an.
KMU-Version herunterladen · Mehr zur PIM-Auswahl

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