
Mehr als nur neue Software: Wie Sie mit PIM und KI Ihre Vertriebsprozesse revolutionieren
Viele Digitalisierungsinitiativen in Marketing und Vertrieb bleiben hinter den Erwartungen zurück, weil sie als reine IT-Projekte aufgesetzt werden.
In den letzten Jahren haben sich Unternehmen intensiv auf Product Information Management (PIM) konzentriert, um ihr Datenchaos in den Griff zu bekommen. Das Ziel war klar: eine „Single Source of Truth“ für Produktdaten zu schaffen, Effizienz zu steigern und Fehler zu reduzieren. Doch in einer Welt, in der Kunden nicht mehr nur Produkte, sondern Erlebnisse kaufen, reicht eine reine Datenverwaltung nicht mehr aus. Hier kommt Product Experience Management (PXM) ins Spiel.
PIM ist das Fundament – es ist die Maschine, die Daten sammelt, validiert und konsistent hält. PXM ist die Strategie, die diese Daten nutzt, um eine überzeugende, emotionale und kontext-spezifische Customer Journey zu gestalten. Man kann sagen: PIM verwaltet Informationen, PXM kuratiert Erlebnisse. Für Unternehmen ist das Verständnis dieses Unterschieds der Schlüssel, um im digitalen Wettbewerb zu bestehen.
Fokus (Intern vs. Extern) Ein PIM-System ist primär nach innen gerichtet. Es optimiert interne Prozesse, die Datenqualität und die Effizienz der Datenpflege. PXM ist radikal nach außen, auf den Kunden, ausgerichtet. Es stellt die Frage: „Wie wirken diese Daten auf den Kunden an diesem spezifischen Touchpoint?“
Inhalt (Daten vs. Kontext & Emotion) PIM ist der Master für strukturierte Daten: SKUs, technische Attribute, Maße, Preise. PXM nimmt diese Daten und reichert sie um den emotionalen Kontext an: Wie fühlt sich das Produkt an? Welches Problem löst es für den Kunden? PXM integriert Storytelling, User-Generated-Content und Rich Media (via DAM) zu einem Gesamtbild.
Ziel (Konsistenz vs. Konversion) Das Hauptziel von PIM ist die „Wahrheit“ und Konsistenz der Daten über alle Kanäle. Das Hauptziel von PXM ist die Steigerung von Engagement, Konversion und Kundenbindung, indem für jeden Kanal und jede Zielgruppe das richtige Erlebnis geschaffen wird – auch wenn das bedeutet, dass die Daten bewusst variiert werden (z.B. technische Daten im B2B-Portal vs. Lifestyle-Story auf Instagram).
1. Das PIM-Fundament härten Es gibt kein PXM ohne ein exzellentes PIM. Die „Single Source of Truth“ muss absolut verlässlich sein. Alle Basisdaten müssen zu 100% korrekt, vollständig und zentralisiert sein, bevor man anfangen kann, Erlebnisse darauf aufzubauen.
2. Touchpoints und Kontext definieren PXM erfordert ein tiefes Verständnis der Customer Journey. Analysieren Sie: Welche Informationen braucht ein Kunde in der App (kurz, prägnant) versus auf der Website (detailliert) oder auf einem Marktplatz (regelkonform)? Ihr PIM muss diese „Kontextualisierung“ der Daten pro Kanal unterstützen.
3. Emotionalisierung durch Rich Content Eine „Experience“ ist visuell und emotional. Der entscheidende technische Schritt zum PXM ist die nahtlose Anbindung eines DAM (Digital Asset Management)-Systems an Ihr PIM. Nur so können Sie die richtigen Bilder, Videos und 360°-Ansichten automatisiert mit den richtigen Produktdaten verknüpfen und ausspielen.
„Laut einer Studie von Akeneo würden 87 % der Verbraucher wahrscheinlich nicht noch einmal bei einer Marke kaufen, die ungenaue Produktinformationen bereitgestellt hat.“
— Akeneo (PXM Survey)
Ein PIM-System zu implementieren bedeutet, die eigenen Hausaufgaben zu machen und die Grundlage für Effizienz zu schaffen. Product Experience Management (PXM) zu betreiben bedeutet, auf dieser Grundlage ein Gewinnerlebnis für den Kunden zu bauen.
Unternehmen, die heute nur über Datenqualität sprechen, verwalten ihre Produkte. Unternehmen, die über PXM sprechen, managen den Erfolg ihrer Produkte am Kunden. Ein PIM liefert die Fakten; PXM sorgt dafür, dass sich der Kunde in diese Fakten verliebt.
Bereit für den nächsten Schritt? Vom reinen Datenverwalter zum Erlebnis-Gestalter? Wir zeigen Ihnen, wie Ihr PIM-System zur Startrampe für eine überzeugende Product Experience (PXM) wird.
Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Gespräch analysieren, wie Sie Ihre Produktdaten in echte Kundenerlebnisse verwandeln können.
News & Blog

Viele Digitalisierungsinitiativen in Marketing und Vertrieb bleiben hinter den Erwartungen zurück, weil sie als reine IT-Projekte aufgesetzt werden.

Schluss mit dem Excel-Pingpong: Ein PIM mit Lieferanten-Portal automatisiert den Datenimport, sichert Qualität an der Quelle und entlastet Ihren Einkauf massiv von manueller Arbeit.

PIM ist der Spezialist für Marketing- und Produktdaten; MDM ist der Generalist für alle Stammdaten (Kunde, Produkt, Lieferant). PIM löst Ihr E-Commerce-Problem schnell und effizient.
