PIM und Customer Experience

PIM und Customer Experience

PIM und Customer Experience: Wie Produktdaten das Kundenerlebnis prägen

Ob ein Kunde kauft, entscheidet sich oft an Details: an einer fehlenden Maßangabe, einem unscharfen Bild oder einem Preis, der im Shop anders ist als auf dem Marktplatz. Die Customer Experience hängt deshalb stärker an den Produktdaten, als viele Unternehmen annehmen. Laut einer Akeneo-Studie aus dem Jahr 2026 finden 73 % der Konsumenten nicht alle Informationen, die sie für eine sichere Kaufentscheidung brauchen.

Viele Unternehmen investieren in CRM und Shopsysteme, die Produktdaten selbst bleiben aber in Excel-Listen, im ERP und in verschiedenen Ablagen verstreut. Die Folge sind widersprüchliche Angaben, Kaufabbrüche und Retouren. PIM und Customer Experience gehören deshalb zusammen: Ein PIM-System sorgt dafür, dass an jedem Kontaktpunkt dieselben, richtigen Informationen stehen.

Was Produktdaten für die Customer Experience leisten

Einheitliche Angaben. Technische Daten und Marketingtexte sind im Webshop, auf Marktplätzen, in der App und im Katalog identisch. Wer an drei Stellen dasselbe liest, vertraut der Marke eher.

Vollständige Informationen. Maße, Materialien, Inhaltsstoffe und Anleitungen werden im PIM zentral ergänzt. Viele Fragen, die sonst im Kundenservice landen, beantwortet die Produktseite dann selbst.

Passend zum Kanal. Ein PIM kann dieselben Produkte je Kanal unterschiedlich aufbereiten: ausführliche technische Daten für Geschäftskunden, kurze Texte und Lifestyle-Bilder für Social Media.

Team bespricht PIM und Customer Experience

Wie Sie die Customer Experience mit PIM verbessern

Produkte anschaulich zeigen. Neben Stammdaten verwaltet ein PIM auch Videos, 360-Grad-Ansichten und Bewertungen. Damit lassen sich Produkte erklären, statt sie nur aufzulisten.

Retouren senken. Viele Rücksendungen entstehen, weil das Produkt anders ist als erwartet. Genaue Größentabellen, Kompatibilitätsangaben und Farbangaben im PIM wirken dem direkt entgegen.

Rückmeldungen nutzen. Hinweise von Kunden wie „Farbe weicht ab“ oder „Anleitung fehlt“ lassen sich dem Produkt im PIM zuordnen. So schließen Sie Lücken, bevor der nächste Kunde darüber stolpert.

„Man muss mit dem Kundenerlebnis anfangen und sich dann zur Technologie zurückarbeiten, nicht umgekehrt.“

Fazit

Ein PIM-System ist mehr als ein Werkzeug zur Datenpflege. Es ist die Grundlage für jede Initiative, die das Kundenerlebnis verbessern soll. Wer Produktdaten weiter in getrennten Systemen pflegt, wird die Erwartungen der Kunden schwer erfüllen. Wer dagegen in vollständige und einheitliche Produktdaten investiert, investiert direkt in Zufriedenheit und Wiederkauf.

Sie möchten wissen, wo Ihre Produktdaten die Customer Experience bremsen? Sprechen Sie uns an, wir schauen gemeinsam auf Ihre Prozesse.

Mehr zum Thema: Customer Experience im PIM-Wiki · PIM vs. PXM · PIM & DAM

Über den Autor

Matthias Kant ist Geschäftsführer der Digitize! GmbH, die hinter PIM-Consultants steht. Vorher war er im Marketing für den Independent Aftermarket bei Continental tätig sowie Projektleiter und Partner bei der Droege Group und bei KMC Marketing Consultants. Heute begleitet er Hersteller und Händler herstellerneutral bei der Auswahl und Einführung von PIM-Systemen. Mehr über das Team

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