Warum PIM für den Erfolg auf Marktplätzen unverzichtbar ist

PIM für Marktplätze wie Amazon und eBay

PIM für Marktplätze: Warum Amazon, eBay und Co. ein PIM voraussetzen

Amazon, eBay, OTTO, Zalando oder bol.com sind für viele Händler und Marken längst ein fester Teil des Umsatzes. Der Zugang zu diesen Plattformen ist selten das Problem. Schwierig wird es bei der Versorgung mit Daten: Jeder Marktplatz verlangt eigene Pflichtfelder, eigene Kategorien und eigene Bildformate, und das für Hunderte oder Tausende Artikel.

Wer diese Daten in Excel-Listen oder direkt im Shopsystem pflegt, verliert Zeit und produziert Fehler. Listings werden abgelehnt, Angaben widersprechen sich zwischen den Kanälen, und neue Produkte gehen später online als geplant. Ein PIM-System setzt genau hier an. Die Produktdaten werden einmal zentral gepflegt und dann für jeden Marktplatz im passenden Format ausgegeben.

PIM-Anbieter wie Akeneo, inriver oder Pimberly bieten dafür fertige Anbindungen an die großen Marktplätze. Spezialisten wie Salsify und Syndigo gehen noch einen Schritt weiter und zeigen, wie die eigenen Produkte bei den Händlern tatsächlich erscheinen.

Was ein PIM im Marktplatzgeschäft bringt

Weniger Aufwand. Produkttitel, Bilder, Preise und technische Angaben werden an einer Stelle gepflegt. Ändert sich etwas, gehen die neuen Daten automatisch an alle angebundenen Marktplätze. Niemand muss dieselbe Änderung fünfmal eintragen.

Bessere Listings. Vollständige und einheitliche Angaben werden auf Marktplätzen besser gefunden und seltener zurückgeschickt. Gerade bei großen Sortimenten macht das den Unterschied, ob ein Artikel auf der ersten Ergebnisseite steht oder gar nicht auffällt.

Produktdaten für Marktplätze aus dem PIM

Drei Tipps für die Anbindung von Marktplätzen

Exportformate festlegen. Legen Sie für jeden Marktplatz fest, welche Felder, Kategorien und Sprachen er braucht. Amazon verlangt andere Angaben als Google Shopping oder bol.com.

Updates automatisieren. Der Abgleich zwischen PIM und Marktplatz sollte automatisch laufen. Sonst stehen nach einer Preisänderung tagelang alte Daten online.

Prüfregeln nutzen. Lassen Sie das PIM vor dem Export prüfen, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind. Das spart abgelehnte Listings und Rückfragen der Plattformen.

„Zwei Drittel der Konsumenten haben im vergangenen Jahr einen größeren Kauf abgebrochen, weil Produktinformationen fehlten oder ungenau waren.“

Fazit

Ein PIM ist im Marktplatzgeschäft keine Datenbank im Hintergrund, sondern die Voraussetzung dafür, dass ein Sortiment auf mehreren Plattformen gleichzeitig korrekt erscheint. Es verteilt, aktualisiert und übersetzt Produktinformationen, verhindert widersprüchliche Angaben und verkürzt die Zeit bis zum ersten Verkauf. Wer auf Amazon, OTTO oder Zalando wachsen will, kommt um eine zentrale Datenquelle kaum herum.

Sie möchten wissen, wie Ihre Produktdaten für die Marktplätze aufgestellt sind? Sprechen Sie uns an, wir prüfen Ihre Marktplatzstrategie in einem kurzen Gespräch.

Mehr zum Thema: Salsify · Syndigo · Plytix

Über den Autor

Matthias Kant ist Geschäftsführer der Digitize! GmbH, die hinter PIM-Consultants steht. Vorher war er im Marketing für den Independent Aftermarket bei Continental tätig sowie Projektleiter und Partner bei der Droege Group und bei KMC Marketing Consultants. Heute begleitet er Hersteller und Händler herstellerneutral bei der Auswahl und Einführung von PIM-Systemen. Mehr über das Team

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