censhare unter dem Dach von Entirely: Was die Neuordnung bei DuMont für PIM- und DAM-Kunden bedeutet
censhare gehört zu DuMont und seit Juli 2025 zur Martech-Gruppe Entirely. Was das für PIM- und DAM-Kunden bedeutet und was sie jetzt klären sollten.
Online kaufen Kunden zuerst mit den Augen. Produktdaten wie Artikelnummern, Preise und technische Merkmale liegen in vielen Unternehmen sauber im PIM. Die zugehörigen Bilder, Videos und Datenblätter dagegen verteilen sich auf Server, Cloud-Ordner und Festplatten in der Marketingabteilung.
Für diese Medien gibt es Digital Asset Management, kurz DAM. Ein DAM verwaltet Bilder und Dokumente zentral, mit Versionen, Rechten und Formaten. PIM & DAM ergänzen sich: Das PIM beschreibt das Produkt, das DAM liefert die Medien dazu. Erst wenn beide verbunden sind, entsteht ein vollständiger Datensatz, der ohne Handarbeit an alle Kanäle gehen kann.
Ein vollständiger Datensatz. Das PIM ist führend für das, was ein Produkt ist: Texte, Merkmale, Spezifikationen. Das DAM ist führend dafür, wie es aussieht: Bilder, Videos, Dokumente. Verknüpft ergeben beide den kompletten Produktdatensatz.
Automatische Zuordnung. Statt Bilder einzeln ins PIM hochzuladen, gleichen sich die Systeme ab. Ein freigegebenes Foto wird im DAM mit der Artikelnummer versehen und erscheint automatisch beim richtigen Produkt im PIM.
Das richtige Format je Kanal. Ein DAM speichert das Originalbild in voller Auflösung und erzeugt daraus die Varianten, die ein Kanal braucht: ein großes JPEG für den Shop, ein quadratisches Bild für den Marktplatz, eine kleine WebP-Datei für die App.
Zuständigkeiten festlegen. Legen Sie fest, welches System wofür führend ist. In der Regel verantwortet das PIM Produktstruktur und Informationen, das DAM Speicherung, Versionen und Formate der Medien.
Einen gemeinsamen Schlüssel wählen. Damit PIM und DAM zueinander finden, brauchen beide dieselbe Kennung, meist die Artikelnummer oder eine eindeutige Produkt-ID.
Abläufe aufeinander abstimmen. Ein typischer Ablauf: Das Produkt wird im ERP angelegt und erscheint im PIM. Gleichzeitig entsteht im DAM ein Platzhalter für das Bild. Sobald das Marketing das Foto freigibt, wird es im PIM verknüpft, und das Produkt kann online gehen.
„Rund ein Drittel der Marketing-Mitarbeitenden verbringt etwa drei Wochen im Jahr mit der Suche nach Bildern, Videos und anderen Dateien.“
Canto, Umfrage unter Marketing-Teams
Ohne Anbindung an ein DAM bleibt ein PIM unvollständig. Die technischen Daten sind da, aber die Bilder, die Produkte verkaufen, fehlen oder müssen von Hand nachgezogen werden. Die Verbindung von PIM und DAM ist deshalb keine technische Spielerei, sondern die Grundlage dafür, dass das richtige Produkt mit dem richtigen Bild im passenden Format auf jedem Kanal erscheint.
Sie möchten Produktdaten und Medien zusammenbringen? Sprechen Sie uns an, wir schauen auf Ihre heutigen Abläufe.
Mehr zum Thema: DAM im PIM-Wiki · Media Asset Management · 4ALLPORTAL · LaudertMediaPort
Matthias Kant ist Geschäftsführer der Digitize! GmbH, die hinter PIM-Consultants steht. Vorher war er im Marketing für den Independent Aftermarket bei Continental tätig sowie Projektleiter und Partner bei der Droege Group und bei KMC Marketing Consultants. Heute begleitet er Hersteller und Händler herstellerneutral bei der Auswahl und Einführung von PIM-Systemen. Mehr über das Team
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