Lieferanten-Onboarding: Wie PIM das Datenchaos an der Quelle stoppt

Lieferanten-Onboarding: Produktdatenblätter im PIM

Lieferanten-Onboarding: Wie PIM das Datenchaos an der Quelle stoppt

Die neue Saisonware liegt im Lager, kann aber nicht online gehen, weil die Produktdaten fehlen. Oder sie kamen per E-Mail in fünf verschiedenen Excel-Formaten, dazu PDFs und ein Download-Link für die Bilder, der schon abgelaufen ist. Viele Händler und Einkäufer kennen das.

Dieses Hin und Her zwischen Einkauf und Lieferanten kostet viel Zeit, verzögert den Verkaufsstart und erzeugt Fehler, die später mühsam korrigiert werden. Lieferanten-Onboarding mit einem PIM setzt früher an: Über ein Lieferantenportal geben die Lieferanten ihre Daten selbst ein, im Format, das Sie vorgeben.

Wie ein Lieferantenportal das Onboarding verändert

Statt dass Ihr Team Lieferantendaten abtippt, dreht ein PIM mit Onboarding-Funktion den Ablauf um.

Die Lieferanten liefern selbst. Jeder Lieferant bekommt einen Zugang zu einem eingeschränkten Portal und lädt dort seine Produktdaten hoch. Er richtet sich nach Ihren Vorgaben, nicht umgekehrt.

Prüfung schon beim Upload. Das Portal prüft die Daten sofort. Fehlt ein Pflichtfeld oder ist ein Bild zu klein, wird der Datensatz abgelehnt, und der Lieferant sieht, was er korrigieren muss. Unvollständige Daten kommen gar nicht erst ins PIM.

Einheitliches Format. Ob CSV-Datei oder Eingabe von Hand, im PIM landen die Daten immer im selben Format. Die Zuordnung der Felder wird einmal eingerichtet und läuft danach automatisch.

Grafik zu Datenanalyse beim Lieferanten-Onboarding

In der Praxis: Drei Schritte zum automatisierten Lieferanten-Onboarding

Qualitätskriterien festlegen. Legen Sie fest, wann ein Datensatz angenommen wird, etwa mit EAN, einer Beschreibung von mindestens 100 Zeichen und einem freigestellten Bild. Erst dann lässt das Portal den Import zu.

Rückmeldungen automatisieren. Statt E-Mails zu schreiben, zeigt das System dem Lieferanten in einer Übersicht, welche Produkte freigegeben sind und wo er nachbessern muss.

Gute Daten honorieren. Das Reporting im PIM zeigt, welche Lieferanten pünktlich vollständige Daten liefern. Deren Produkte sind früher online. Das ist ein gutes Argument für das nächste Jahresgespräch.

„Schlechte Datenqualität kostet Unternehmen durchschnittlich 12,9 Millionen US-Dollar pro Jahr.“

Fazit

Die erste Meile der Datenversorgung ist oft die schwierigste. Wer hier auf E-Mails und Handarbeit setzt, bremst das ganze Onlinegeschäft. Lieferanten-Onboarding mit einem PIM verlagert die Datenerfassung dorthin, wo das Wissen über das Produkt liegt: zum Hersteller. Das eigene Team prüft nur noch, statt abzutippen, und neue Sortimente sind deutlich früher verkaufsbereit.

Sie möchten die Datenbeschaffung von Lieferanten vereinfachen? Sprechen Sie uns an.

Mehr zum Thema: prodexa mit Lieferantenportal · PIM im B2B · Data Governance im PIM

Über den Autor

Matthias Kant ist Geschäftsführer der Digitize! GmbH, die hinter PIM-Consultants steht. Vorher war er im Marketing für den Independent Aftermarket bei Continental tätig sowie Projektleiter und Partner bei der Droege Group und bei KMC Marketing Consultants. Heute begleitet er Hersteller und Händler herstellerneutral bei der Auswahl und Einführung von PIM-Systemen. Mehr über das Team

Teile diesen Beitrag

Weitere Infos aus dem Bereich PIM

News & Blog

Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie gerne.

Moment! Kennen Sie schon unsere PIM-Checkliste?

Klären Sie in 3 Minuten ob der Einsatz eines PIM-Systems für Sie Vorteile bringt und welche PIM-Systeme für sie in Frage kommen könnten!

Webdesign: Deutsche Stadtmarketing