
PIM-Systeme im Überblick
Was sie schon immer zu PIM-Software wissen wollten! Mit FOKUS auf den DACH-Markt!
PIM Projekt
Ein PIM-Projekt ist zur Hälfte ein Organisationsprojekt. Die Software ist schnell installiert, die Arbeit steckt in Datenmodell, Datenübernahme und Zuständigkeiten. Typisch sind diese Schritte:
Ob Sie das mit einem Integrationspartner oder mit dem eigenen Team umsetzen, beschreiben wir im Beitrag Servicepartner oder eigenes Team.
Ausführlich mit Zeitstrahl, Rollen und typischen Fehlern: PIM-Einführung in vier Schritten.
| Phase | Richtwert im Mittelstand |
|---|---|
| Analyse und Zielbild | 4 bis 8 Wochen |
| Systemauswahl | 2 bis 3 Monate |
| Konzeption | 1 bis 2 Monate |
| Implementierung und Datenübernahme | 3 bis 6 Monate |
| Pilot und Rollout | 1 bis 2 Monate |
Die Zeiten verschieben sich vor allem mit Datenqualität, Zahl der Schnittstellen und Sprachen. Jeder Monat Projektlaufzeit bindet Budget beim Partner und Kapazität im eigenen Team, deshalb wirkt ein klar begrenzter erster Ausbauschritt direkt auf die Kosten.
Die folgenden Größenordnungen beziehen sich auf den größeren Mittelstand. Sie zeigen die Software-Kosten je Systemklasse, nicht die Einführung.
| Klasse | Beispiele | Größenordnung Software |
|---|---|---|
| Open Source | Akeneo, Pimcore, OpenDXP, AtroPIM | Community-Version ohne Lizenz, Enterprise-Versionen mit Abo |
| Einsteiger | Plytix, Base.com, nextPIM, Ergonode, xmedia | rund 100.000 Euro |
| Profiklasse | inriver, Centric PXM (ehem. Contentserv), prodexa, Viamedici, pirobase | rund 250.000 Euro |
| Enterprise | Stibo Systems, Informatica (Salesforce), Syndigo, Salsify | rund 500.000 Euro |
Hinzu kommt die Implementierung, im Mittelstand typischerweise 150.000 bis 250.000 Euro. Alle Systeme mit Preismodell, Lizenzmodell und Zielgruppe finden Sie in der Übersicht der PIM-Anbieter.

Welche Systemklasse passt zu Ihnen?
Mit der PIM-Checkliste schätzen Sie in drei Minuten ein, welche Systemklasse und welche Anbieter zu Ihren Anforderungen passen. Wir schicken Ihnen eine erste Shortlist per E-Mail.
Teurer wird ein PIM-Projekt vor allem durch viele Produkte und Varianten, viele Attribute je Kategorie, mehrere Sprachen, viele Ausgabekanäle, komplexe Produktbeziehungen und schlechte Ausgangsdaten. Mit der PIM-Checkliste schätzen Sie in drei Minuten ein, welche Systemklasse zu Ihnen passt. Wie sich die Investition rechnet, zeigt der Beitrag PIM-ROI.
| Kostentreiber | Warum es teurer wird | So steuern Sie gegen |
|---|---|---|
| Viele Produkte und Varianten | Mehr Datenvolumen, komplexere Varianten-Logik, höhere Preisstufe | Varianten sauber modellieren, Altartikel vor der Übernahme aussortieren |
| Viele Attribute je Kategorie | Größeres Datenmodell, mehr Pflegeaufwand | Attribute an Kanalanforderungen ausrichten, Klassifikationsstandards nutzen |
| Mehrere Sprachen | Übersetzung, Freigaben und Prüfung je Sprache | Übersetzungsprozess mit Glossar und KI-Unterstützung planen |
| Viele Ausgabekanäle | Jede Anbindung ist ein eigenes Teilprojekt | Mit den wichtigsten Kanälen starten, Standardkonnektoren bevorzugen |
| Komplexe Beziehungen | Zubehör, Ersatzteile und Konfigurationen erhöhen Modell- und Testaufwand | Beziehungstypen früh festlegen und an Beispielen testen |
| Schlechte Ausgangsdaten | Bereinigung und Anreicherung binden Zeit und Budget | Datenqualität vor der Auswahl messen und Aufwand ehrlich einplanen |
Lizenzpreise allein sagen wenig. Ein günstiges Abo kann über die Laufzeit teurer werden als eine höhere Einmallizenz, und ein Open-Source-System ohne Lizenz verursacht Kosten für Betrieb und Weiterentwicklung. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten über fünf Jahre, mit denselben Annahmen für alle Anbieter.
| Posten | Einmalig | Laufend pro Jahr |
|---|---|---|
| Software | Lizenz bei Kauf | Abo oder Wartung |
| Einführung | Konzeption, Konfiguration, Projektleitung, Tests | Weiterentwicklung und Change Requests |
| Schnittstellen | Anbindung von ERP, Shop, Marktplätzen, DAM | Konnektor-Lizenzen, Pflege bei Änderungen |
| Daten | Bereinigung, Migration, Anreicherung | Übersetzungen, neue Inhalte, KI-Nutzung |
| Betrieb | Einrichtung der Umgebungen | Hosting, Support, Updates |
| Intern | Projektmitarbeit der Fachbereiche | Datenpflege, Freigaben, Product Owner |
Eine strukturierte Vorlage für den Vergleich bietet unsere PIM-Kriterienliste.
Eine Produktgruppe, ein Kanal, die wichtigsten Sprachen. Das senkt das Anfangsbudget und zeigt früh, ob Datenmodell und Prozesse tragen.
Prozesse an bewährte Abläufe des Systems anpassen, wo es fachlich geht. Jede Sonderentwicklung kostet bei der Einführung und bei jedem Update.
Datenqualität messen und kritische Merkmale bereinigen, bevor der Partner auf der Uhr ist. Das ist die Vorarbeit mit dem größten Hebel.
Ein Product Owner mit Zeit und Entscheidungsbefugnis spart mehr Geld als jeder Rabatt, weil Abstimmungsschleifen kürzer werden.
Planen Sie außerdem einen Puffer für Unvorhergesehenes ein, vor allem bei Datenübernahme und Schnittstellen.
Dem Budget stehen messbare Effekte gegenüber: kürzere Zeit bis neue Produkte online sind, weniger Pflegeaufwand je Artikel, weniger Rückfragen und Retouren wegen falscher Angaben und neue Kanäle ohne Zusatzpersonal. Erheben Sie diese Werte vor dem Projekt, dann lässt sich der Nutzen später belegen. Wie Sie den Nutzen berechnen, zeigt der Beitrag PIM-ROI.
Für den größeren Mittelstand liegt die Software je nach Klasse bei rund 100.000 Euro (Einsteiger) bis 250.000 Euro (Profiklasse), Enterprise-Systeme bei etwa 500.000 Euro. Für die Einführung kommen typischerweise 150.000 bis 250.000 Euro hinzu.
Die Auswahl dauert meist zwei bis drei Monate. Die Einführung bis zum ersten produktiven Kanal dauert im Mittelstand häufig sechs bis zwölf Monate, abhängig von Datenqualität, Zahl der Schnittstellen und Sprachen.
Die Community-Versionen von Akeneo oder Pimcore kosten keine Lizenz. Einführung, Hosting, Wartung und Weiterentwicklung fallen trotzdem an und machen den größten Teil der Kosten aus.
SaaS verteilt die Kosten auf ein jährliches Abo und spart Betrieb und Updates. On-Premise hat höhere Startkosten, kann sich bei langer Laufzeit und eigenem IT-Betrieb aber rechnen. Entscheidend ist der Vergleich der Gesamtkosten über fünf Jahre.
Laufend fallen Abo oder Wartung, Hosting und Support, Konnektor-Lizenzen sowie Weiterentwicklung an. Dazu kommt der interne Aufwand für Datenpflege und Freigaben, der mit Sortiment und Kanälen wächst.
Mehr als die meisten erwarten. Während der Einführung braucht es einen Product Owner mit viel Zeit und Entscheidungsbefugnis sowie Key User aus den Fachbereichen. Nach dem Go-live wird die Datenpflege zur Daueraufgabe.
Mit einem einheitlichen Mengengerüst, einer gemeinsamen Leistungsbeschreibung und dem Vergleich der Gesamtkosten über fünf Jahre. Eine Vorlage bietet die PIM-Kriterienliste.
Wo steht Ihr PIM-Projekt?
Bevor Sie Budget freigeben: Wir prüfen herstellerunabhängig, ob Datenmodell, Prozesse und Systeme für Ihr Vorhaben bereit sind, und beziffern die Lücke.
Oder direkt zur PIM-Auswahl, zur PIM-Kriterienliste und zur kostenlosen PIM-Checkliste.

Klären Sie in 3 Minuten ob der Einsatz eines PIM-Systems für Sie Vorteile bringt und welche PIM-Systeme für sie in Frage kommen könnten!
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