Datenpool

Kurz gesagt: Ein Datenpool ist eine zentrale Plattform, über die Hersteller ihre Produktdaten einmal bereitstellen und viele Händler sie abrufen. Bekannte Beispiele sind die zertifizierten GDSN-Datenpools und Branchenpools in Elektro, Sanitär oder Baustoffen.

Wie Datenpools funktionieren

  • Der Hersteller lädt Daten in einem vorgegebenen Format hoch, etwa BMEcat oder GDSN.
  • Der Pool prüft die Daten gegen seine Regeln und meldet Fehler zurück.
  • Händler übernehmen die Daten in ihre Shops und Warenwirtschaftssysteme.

Vorteile und Grenzen

Für Hersteller sinkt der Aufwand, weil nicht jeder Händler einzeln beliefert werden muss. Gleichzeitig geben die Pools Struktur und Pflichtfelder vor, die nicht immer zum eigenen Datenmodell passen. Ein PIM übernimmt das Mapping und die Prüfung vor dem Upload.

Beispiel

Ein Leuchtenhersteller stellt seine Daten einmal im Branchen-Datenpool bereit. Dutzende Elektrogroßhändler übernehmen sie von dort, statt einzelne Excel-Listen anzufordern.

Siehe auch

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