
Investorensicht auf ERP/PIM-Anbieter-Konsolidierung
Der globale Markt für Product Information Management (PIM) und Enterprise Resource Planning (ERP) durchläuft eine beispiellose Phase der Konsolidierung.
Kurz gesagt: „Funktionen“ nennen einige PIM-Anbieter Attribute, die nur für einen Teil des Sortiments gelten, etwa „Bildschirmdiagonale“ nur für Monitore. Andere Systeme sprechen von Klassenattributen oder kategoriespezifischen Attributen.
Im PIM gibt es zwei Arten von Attributen. Globale Attribute gelten für alle Produkte, zum Beispiel Artikelnummer, Name, Marke oder Gewicht. Spezifische Attribute, hier Funktionen genannt, gelten nur für bestimmte Klassen oder Kategorien: Ein Kühlschrank hat ein Nutzvolumen, ein Staubsauger nicht.
Würde man alle Merkmale allen Produkten zuweisen, hätten Pflegemasken Hunderte leere Felder, und Vollständigkeitsprüfungen wären sinnlos. Durch spezifische Attribute sieht jeder Bearbeiter nur die Felder, die für das Produkt relevant sind, und das PIM kann je Kategorie messen, wie vollständig die Daten sind.
Ein Elektronikhändler hat 30 globale Attribute und je Warengruppe 10 bis 60 spezifische. Ein Fernseher bekommt so Bildschirmdiagonale, Auflösung und HDR-Standard, ein Kopfhörer Bauform, Akkulaufzeit und Geräuschunterdrückung. Bei Branchenstandards wie ETIM oder ECLASS sind diese klassenspezifischen Merkmale bereits vorgegeben.
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PIM-WISSEN

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