Product Content Management (PCM) ist ein anderer Begriff für Product Information Management (PIM). In den USA ist PCM verbreiteter als in Europa, und einige Softwareanbieter verwenden den Begriff deshalb auch für ihre Produkte. Gemeint ist in der Regel dasselbe: Produktinformationen werden an einer Stelle gepflegt und von dort an alle Kanäle verteilt.

PCM und PIM: Gibt es einen Unterschied?

Wer genauer hinschaut, findet eine leichte Verschiebung im Schwerpunkt. PIM betont oft die strukturierten Daten eines Produkts: Artikelnummer, technische Merkmale, Maße und Klassifikation. PCM rückt eher die verkaufsfördernden Inhalte in den Vordergrund, also Marketingtexte, Bilder, Videos und Dokumente. Moderne PIM-Systeme decken beides ab, und in der Praxis werden die Begriffe gleichbedeutend verwendet.

Was ein PCM-System leistet

  • Zentrale Pflege von Produkttexten, Merkmalen und Medien
  • Übersetzungen und abweichende Inhalte je Land und Kanal
  • Freigabe-Workflows, bevor Inhalte veröffentlicht werden
  • Ausspielung an Webshop, Marktplätze, Print-Katalog und Händler

Verwandte Begriffe

Eng verwandt sind PXM (Product Experience Management), das den Blick auf das Kauferlebnis lenkt, und PDM (Product Data Management), das aus der Produktentwicklung kommt. Einen Überblick über Software für PCM und PIM finden Sie in unserer Liste der PIM-Anbieter.

Siehe auch: PIM · PDM · MAM · Enrichment · PIM vs. PXM

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