
Investorensicht auf ERP/PIM-Anbieter-Konsolidierung
Der globale Markt für Product Information Management (PIM) und Enterprise Resource Planning (ERP) durchläuft eine beispiellose Phase der Konsolidierung.
Kurz gesagt: Varianten sind die konkreten, verkaufbaren Ausführungen eines Produkts, zum Beispiel ein T-Shirt in Größe M und Farbe Blau. Sie werden auch Artikel oder SKU (Stock Keeping Unit) genannt und haben eine eigene Artikelnummer, einen Preis und einen Bestand.
Das Produkt ist der Oberbegriff, etwa „T-Shirt Basic“. Es trägt die gemeinsamen Informationen wie Beschreibung, Material und Pflegehinweise. Die Varianten unterscheiden sich nur in wenigen Merkmalen, den Variantenachsen, zum Beispiel Größe und Farbe. Nur Varianten existieren physisch im Lager, haben einen Preis und können bestellt werden. Im Alltag wird „Produkt“ oft für beides benutzt, was in Projekten zu Missverständnissen führt.
PIM-Systeme bilden die Hierarchie Produkt, Variante (und oft eine Zwischenebene, etwa Farbe) ab. Gemeinsame Werte werden einmal am Produkt gepflegt und an die Varianten weitergegeben, siehe Vererbung. Nur die abweichenden Attribute werden je Variante gepflegt. Das spart Aufwand und verhindert Widersprüche.
Ein Schuh in 3 Farben und 10 Größen ergibt 30 Varianten, also 30 SKUs. Beschreibung, Material und Bilder je Farbe werden aber nur einmal beziehungsweise dreimal gepflegt. Im Onlineshop erscheint ein Produkt mit Auswahl für Farbe und Größe.
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PIM-WISSEN

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