Distribution von Produktdaten

PIM-Systeme sind selbst keine Verkaufskanäle. Ihre Aufgabe ist es, Produktdaten an diese Kanäle zu liefern. Das kann einmalig geschehen, in festen Abständen oder auf Anfrage, und jeweils in dem Format, das der Kanal braucht. Einige Beispiele für Exporte:

Wege der Distribution

  • Dateiexport: CSV, Excel oder XML, etwa für Händler, die Daten in ihr eigenes System importieren
  • Standardformate: BMEcat im B2B-Handel, Daten nach ETIM oder ECLASS für Elektro und Industrie, TecDoc im Automotive Aftermarket
  • Datenpools: GDSN für Lebensmittel, Drogerie und Konsumgüter
  • API: Shop, App oder Headless-Frontend fragen die Daten live ab
  • Marktplätze und Feeds: Amazon, Otto, Kaufland oder Google Shopping, oft über ein Feed-Management-Tool
  • Print: Übergabe an Publishing-Systeme für Kataloge und Preislisten

Daten für jeden Kanal aufbereiten

Jeder Kanal hat eigene Anforderungen an Felder, Textlängen und Bildgrößen. Ein PIM bildet diese Unterschiede ab, ohne dass die Daten doppelt gepflegt werden. So bekommt der Marktplatz einen kurzen Titel, während der eigene Shop den ausführlichen Produktnamen zeigt.

Der Begriff Syndication wird oft gleichbedeutend verwendet, vor allem wenn Daten an Händler und Marktplätze verteilt werden.

Siehe auch: Kanäle · Kataloge · Cross Media Publishing · PIM für Marktplätze · Headless Commerce

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