Kanäle

Kurz gesagt: Kanäle sind alle Wege, über die Produktinformationen Kunden und Partner erreichen: Onlineshop, Marktplätze, Apps, Kataloge, Kassen, Händlerportale und zunehmend KI-Assistenten. Ein PIM versorgt alle Kanäle aus einer Datenquelle.

Welche Kanäle gibt es?

  • Digital und eigen: Website, Onlineshop, App, Kundenportal.
  • Digital und fremd: Marktplätze wie Amazon oder Otto, Händlershops, Preisvergleiche, Datenpools.
  • Print: Kataloge, Preislisten, Datenblätter und Flyer.
  • Vor Ort: Filialen, Kassensysteme, digitale Regaletiketten, Außendienst.
  • Maschinen und KI: Schnittstellen, Feeds und KI-Agenten, die Produktdaten direkt abfragen.

Warum Kanäle das PIM prägen

Jeder Kanal hat eigene Anforderungen an Felder, Formate, Bildgrößen, Textlängen und Sprachen. Ohne PIM werden die Daten pro Kanal kopiert und angepasst, was zu Widersprüchen führt. Ein PIM hält die Daten einmal vor und erzeugt daraus die kanalspezifischen Ausgaben. Neue Kanäle lassen sich so mit überschaubarem Aufwand anbinden.

Beispiel

Ein Werkzeughersteller liefert dieselbe Akkubohrmaschine an den eigenen Shop (lange Beschreibung, 10 Bilder), an Amazon (Pflichtfelder nach Amazon-Vorgabe), an Fachhändler (BMEcat mit ETIM-Merkmalen) und in den Printkatalog (Kurztext, ein Freisteller). Im PIM ist das ein Produkt mit kanalabhängigen Texten und Medien. Mehr zur Ausgabe unter Distribution von Produktdaten.

Siehe auch

Wie gut sind Ihre Produktdaten aufgestellt?

Unser Assessment bewertet herstellerunabhängig Datenmodell, Governance, Prozesse und Systeme und zeigt, wo Sie für PIM und KI stehen.

Assessment anfragen

Oder zuerst die PIM-Checkliste ausfüllen.

PIM-WISSEN

News & Blog

Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie gerne.

Moment! Kennen Sie schon unsere PIM-Checkliste?

Klären Sie in 3 Minuten ob der Einsatz eines PIM-Systems für Sie Vorteile bringt und welche PIM-Systeme für sie in Frage kommen könnten!

Webdesign: Deutsche Stadtmarketing