Qualität der Produktdaten

Kurz gesagt: Die Qualität der Produktdaten beschreibt, wie vollständig, korrekt, einheitlich und aktuell die Informationen zu einem Produkt sind. PIM-Systeme messen und sichern sie mit Pflichtfeldern, Prüfregeln, Vollständigkeitsanzeigen und Freigabe-Workflows.

Woran man gute Produktdaten erkennt

  • Vollständig: Alle Pflichtmerkmale je Kategorie und Kanal sind gefüllt.
  • Korrekt: Werte stimmen mit dem Produkt überein und sind plausibel.
  • Einheitlich: gleiche Schreibweisen, Einheiten und Wertelisten.
  • Aktuell: Änderungen kommen zeitnah in allen Kanälen an.
  • Eindeutig: keine Dubletten, jedes Produkt gibt es einmal.

Wie ein PIM die Qualität sichert

PIM-Systeme bieten automatische Validierungen: Pflichtfelder je Kategorie und Kanal, Formatprüfungen (zum Beispiel für GTIN), Plausibilitätsregeln, Vollständigkeitsquoten je Produkt und Sprache sowie Dashboards für die Datenqualität. Produkte werden erst freigegeben, wenn sie die Regeln erfüllen. Über Workflows sieht jeder Bearbeiter, was noch fehlt.

Warum das wichtig ist

Schlechte Daten kosten Umsatz und verursachen Retouren. Händler lehnen unvollständige Daten ab, und KI-Anwendungen liefern mit lückenhaften Daten falsche Ergebnisse. Ohne klare Zuständigkeiten hilft aber auch das beste System nicht, siehe Data Governance.

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