
Data Governance: Warum ein PIM-System ohne klare Regeln scheitert
Ein PIM ist nur ein Werkzeug; Data Governance ist die Anleitung. Ohne klare Regeln und Rollen scheitern digitale Skalierungsversuche an schlechter Datenqualität.
Kurz gesagt: Ein Katalog ist im PIM eine Auswahl von Produkten für einen bestimmten Zweck, etwa ein Sortiment für ein Land, einen Kunden, einen Kanal oder eine Saison. Derselbe Artikel kann in mehreren Katalogen mit unterschiedlicher Gliederung erscheinen.
Kataloge entsprechen weitgehend Sortimenten. Unternehmen legen im PIM mehrere Kataloge an, zum Beispiel einen B2B-Katalog für Fachhändler, einen B2C-Katalog für den eigenen Shop, kundenspezifische Kataloge für Großkunden und einen Printkatalog. Jeder Katalog hat seine eigene Struktur aus Kategorien und kann eigene Texte, Preise oder Bilder verwenden.
Im B2B werden Kataloge oft als Datei an Kunden und Händler übertragen, typischerweise im Format BMEcat, oft mit Merkmalen nach ETIM oder ECLASS. Ein PIM erzeugt solche elektronischen Kataloge automatisch aus den gepflegten Daten. Bei gedruckten Katalogen übernimmt das Cross Media Publishing.
Ein Sanitärhersteller pflegt 15.000 Artikel. Der Fachhandelskatalog enthält alle, der Baumarktkatalog 3.000 mit verbraucherfreundlichen Texten, der Katalog für die Schweiz nur die dort zugelassenen Produkte mit Preisen in Franken. Gepflegt wird jeder Artikel nur einmal.
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PIM-WISSEN

Ein PIM ist nur ein Werkzeug; Data Governance ist die Anleitung. Ohne klare Regeln und Rollen scheitern digitale Skalierungsversuche an schlechter Datenqualität.

Ein PIM verwaltet Daten (die Wahrheit), PXM schafft Erlebnisse (die Emotion). PXM ist die kundenfokussierte Strategie auf dem Fundament eines PIM-Systems.

Für Hersteller ist PIM das Rückgrat von Industrie 4.0. Es verbindet PLM und ERP, um komplexe technische Daten und Ersatzteilkataloge zentral zu verwalten.

KI revolutioniert das PIM: Von automatischer Kategorisierung bis zu Text-Generierung. So beschleunigen Sie Ihre Produktdaten-Workflows massiv.

Im B2B-Handel geht es um mehr als Shops: Ein PIM ist die Basis für Kundenportale, komplexe Hierarchien und technische Daten – der Motor für digitalen Vertrieb.

Globaler E-Commerce scheitert oft an der Daten-Lokalisierung. Ein PIM ist der Schlüssel, um mehrsprachige Inhalte, Währungen und lokale Märkte effizient zu verwalten.

Der Digital Product Passport (DPP) kommt. Ohne ein zentrales PIM-System wird diese komplexe Compliance-Anforderung für Unternehmen nicht zu bewältigen sein.

Produktdaten (PIM) und Bilder (DAM) gehören zusammen. Die Integration ist der Schlüssel zur Automatisierung und einer perfekten Customer Experience.

Was bringt ein PIM wirklich? Der Schlüssel ist der ROI: Messbare Kosteneinsparungen und schnelleres Time-to-Market machen die Investition profitabel.

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